Intelligente QualitätssicherungMiniTec entwickelt hochmoderne Messerprüfanlage für Martor 14. September 2026

Mit einer speziell entwickelten Prüfanlage hebt MiniTec die Qualitätssicherung beim Solinger Messerhersteller Martor auf ein neues Niveau. Die automatisierte Lösung ermöglicht realitätsnahe Belastungstests, präzise Verschleißanalysen und maximale Unabhängigkeit im Prüfprozess.

Die Anforderungen an moderne Sicherheitsmesser sind hoch: Sie müssen zuverlässig funktionieren, langlebig sein und auch unter intensiver Nutzung konstant sichere Ergebnisse liefern. Um diese Qualität dauerhaft sicherzustellen, hat MiniTec für Martor eine innovative Messerprüfanlage konzipiert, gebaut und installiert. Das Ergebnis ist eine leistungsfähige Teststation, die sowohl in der Entwicklung als auch in der laufenden Qualitätssicherung neue Maßstäbe setzt.

Realitätsnahe Simulation der Messerbelastung

Im Zentrum der Anlage steht die realitätsnahe Simulation der Messerbelastung. Unterschiedliche Nutzungsszenarien lassen sich exakt nachbilden – inklusive der gezielten Auslösung des Klingenrückzugs-Mechanismus bei SECUPRO- und SECUNORM-Messern. Dadurch können nicht nur Standardfunktionen überprüft werden, sondern auch sicherheitsrelevante Features unter praxisnahen Bedingungen. Während des gesamten Testverlaufs überwacht die Anlage kontinuierlich die Funktion des Messers. Kommt es zu Abweichungen oder Ausfällen, wird der Test automatisch gestoppt. Das schützt nicht nur die Anlage, sondern liefert auch unmittelbar verwertbare Erkenntnisse über mögliche Schwachstellen.

Die neue Prüfanlage bedeutet für Martor ein Höchstmaß an Sicherheit und Qualität im Produktbereich.

Schneller zu aussagekräftigen Ergebnissen

Ein wesentlicher Vorteil der Lösung liegt in der umfassenden Datenerfassung. Über hunderttausende bis hin zu Millionen von Testzyklen hinweg werden Parameter wie Kraft und Weg exakt aufgezeichnet. So entsteht ein detailliertes Bild des Verschleißverhaltens. Veränderungen lassen sich frühzeitig erkennen, Trends schnell analysieren. Für die Entwicklungsabteilung bedeutet das: belastbare Ergebnisse stehen deutlich schneller zur Verfügung, Iterationen können effizienter umgesetzt werden.

Verschiedene Produkte parallel testen

Flexibilität war ein zentrales Ziel bei der Entwicklung der Anlage. Unterschiedliche Messertypen – etwa mit Zangengriff oder Daumenschieber sowie Varianten mit verschiedenen Sicherheitsmechanismen – lassen sich parallel testen. Die Anlage ist modular ausgelegt und kann mehrere Testfelder gleichzeitig betreiben. Dadurch erhöht sich nicht nur der Durchsatz, sondern auch die Vergleichbarkeit von Testergebnissen zwischen verschiedenen Modellen.

Martor bietet eine große Vielfalt an Sicherheitsmessern hier das extra-leichte SECUPRO 425.

Ein weiterer entscheidender Fortschritt ist die Unabhängigkeit von externen Testdienstleistern. Martor kann sämtliche Prüfungen nun im eigenen Haus durchführen. Das spart Zeit, reduziert Abstimmungsaufwand und stärkt gleichzeitig das interne Know-how. Die Mitarbeiter gewinnen ein tieferes Verständnis für Testmethoden und Ergebnisse – ein klarer Wettbewerbsvorteil in einem innovationsgetriebenen Markt.

Rund um die Uhr testen

Auch im Hinblick auf den Betrieb überzeugt die Lösung durch Effizienz. Die Anlage arbeitet vollständig ohne Druckluft und ist damit ideal für den Dauerbetrieb geeignet. Tests können rund um die Uhr laufen – auch nachts und am Wochenende. Gerade bei Langzeittests mit mehreren hunderttausend Zyklen ist dies ein entscheidender Faktor für schnelle Ergebnisse.

Mit der neuen Messerprüfanlage zeigt MiniTec eindrucksvoll, wie maßgeschneiderte Automatisierungslösungen zur Optimierung von Qualitätssicherung und Produktentwicklung beitragen können. Für Martor bedeutet dies nicht nur mehr Kontrolle und Geschwindigkeit, sondern vor allem eines: maximale Sicherheit und Qualität für seine Produkte. 

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