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Pressespiegel 05/2013

'DIE RHEINPFALZ' vom 17.05.2013

MiniTec gründet Tochter in Taicang

Schritt nach China „absolut notwendig“
Schönenberg-Kübelberg: Minitec gründet Tochter in Taicang – Trotz Krise in Solarindustrie geht es dem Unternehmen gut

Minitec System Technology – so heißt der neueste Ableger des Schönenberg-Kübelberger Systemherstellers Minitec. Die 100-prozentige Tochter des Unternehmens hat Minitec-Chef Bernhard Bauer im April im chinesischen Taicang gegründet. Weil die Großkunden sich das wünschten. Und weil der Markt in Europa stagniert. Der Absturz der Solarindustrie wiegt schwer. Minitec geht’s aber trotzdem gut. Bei der Fotovoltaik, die in den vergangenen Jahren laut Firmenchef Bernhard Bauer rund 30 Prozent des Umsatzes ausgemacht hatte, geht’s rapide bergab. Als sich Minitec 1995 des Themas angenommen hatte – das Unternehmen stellt Maschinen zur Produktion von Solarmodulen her –, „waren wir Pioniere“, sagt Bauer. Erst Jahre später startete der Solarenergie-Boom, Minitec profitierte. Noch 2010 hatte es in dem Geschäftsbereich 40 Prozent Umsatzzuwachs gegeben, ab dann waren die Geschäfte rückläufig. „Jetzt haben wir nur ein paar kleinere Aufträge“, berichtet Bauer, Großkunden wie Solarworld oder Q-Cells sind insolvent. „Das ist eine Fehlentwicklung durch übertriebene Subventionen“, sieht Bernhard Bauer eine Mitschuld bei der Politik. Es seien enorme Kapazitäten aufgebaut worden – „eine Blase, die jetzt geplatzt ist“, kritisiert der Minitec-Chef. „Mehr als die Hälfte des gesamten Fotovoltaik-Weltmarkts war in Deutschland“, macht er die Größenordnung deutlich. Und befindet: „Das kann doch nicht sein!“ Lediglich in den USA sieht er noch Chancen für Minitec im Fotovoltaikmarkt – das sei Sache der dortigen Tochter.

Diese Umsatzeinbußen – Bauer spricht von einigen Millionen Euro pro Jahr – „konnten wir noch nicht kompensieren“, sagt der Firmenchef. Der Gesamtumsatz des Unternehmens, das Komplettlösungen bei Profil- und Linearsystemen anbietet, habe 2010 noch bei 42 Millionen Euro gelegen, in den Folgejahren nur noch bei 36 Millionen. Für 2013 erwartet Minitec wieder einen Anstieg auf 38 Millionen Euro Umsatz. „Es läuft alles“, sagt Bauer. Auch 2012 habe Minitec „ein zufriedenstellendes Ergebnis“ erzielt. „Die Ausbildung haben wir sogar intensiviert“. Drei Mechatroniker und zwei Industriekaufleute seien zuletzt ausgebildet worden, würden nun übernommen. Derzeit beschäftige Minitec in Schönenberg-Kübelberg und Waldmohr 221 Mitarbeiter.

Auch aktuell sei die Auslastung „akzeptabel“. Zwar sei das Jahr 2013 verhalten angelaufen – wie im gesamten Maschinenbau –, doch „der Auftragseingang bessert sich von Monat zu Monat“. Vor allem aufgrund verschiedener Projekte „in Drittländern“. Die Umsatzentwicklung in Europa hingegen stagniere. „Vor allem in Südeuropa – in Italien, Spanien und Portugal – waren große Märkte.“

Auch deshalb sei der Schritt nach Asien „absolut notwendig“ gewesen. Aber auch weil die großen Kunden – etwa VW, Mercedes-Benz oder Siemens – Minitecs Präsenz in China verlangt hatten, um Service und Lieferzeiten zu verbessern. Deshalb war Bauer im vergangenen Jahr schon dreimal zur Vorbereitung der Verträge in China gewesen, nun in April zur Gründung der Minitec System Technology. „Eine Unternehmensgründung ist einfacher als bei uns“, berichtet er. Eine staatliche Wirtschaftsförderungsgesellschaft habe ihm einen Großteil der Arbeit abgenommen – „und mich sogar zum Essen eingeladen“.

In Taicang, einer 500.000-Einwohner-Stadt bei Shanghai, soll zunächst ständig ein Ingenieur aus Deutschland vor Ort sein, zudem zwei chinesische Mitarbeiter eingestellt werden. Interesse für den Posten in Taicang, das schon zahlreiche nationale Auszeichnungen bekommen hat, – etwa für Sauberkeit, industrielle Ansiedlung, als grüne Stadt und Touristenzentrum –, gebe es genügend. Jeweils für ein Vierteljahr sollen deutsche Ingenieure in Chinas Osten tätig sein. „Ich war kürzlich mit einer größeren Delegation dort“, berichtet Bauer, „die waren beeindruckt, wie modern dort alles ist.“ Im Gegenzug war am Mittwoch eine sechsköpfige chinesische Delegation, darunter Taicangs Vize-Bürgermeister Zhu Wanli und weitere Kommunalpolitiker, zu Gast in Schönenberg-Kübelberg. Bei ihrer einwöchigen Rundreise durch Deutschland besichtigen sie die Stammhäuser einiger der in Taicang ansässigen deutschen Unternehmen.

Die Montage der Minitec-Module übernehmen zunächst 30 Monteure eines deutschen Unternehmens, das bereits in Taicang tätig ist. Die Stadt gilt als ein Zentrum der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit, etwa 250 deutsche Firmen sind dort angesiedelt. Langfristig will Minitec 20 bis 30 eigene Mitarbeiter einstellen, um die Kundenwünsche vor Ort zu erfüllen. Bernhard Bauer verdeutlicht, warum er sich für den Ableger in Ostasien entschieden hat, wo viele Kunden Bedarf an Minitec-Produkten haben: „Wenn wir in Deutschland ein Teil montieren und rüberschicken, ist es 45 Tage auf See. Zudem brauchen wir 14 Tage Vorlauf, bis es im Hafen verladen ist.“ Die Kunden müssen warten, zudem ist die Kaptalbindung hoch. „Jetzt haben wir Teile der Beschaffung und ein großes Lager vor Ort.“

Auch weitere Minitec-Töchter in Malaysia oder Vietnam kann sich Bauer auf lange Sicht vorstellen. Und Mittelamerika hat er im Blick: „In Mexiko entstehen viele Autofabriken. Wenn wir dorthin gehen, lassen wir das aber von unserer spanischen Firma managen.“

Bernhard Bauer selbst, der sich schon seit zwei Jahren sukzessive aus der Geschäftsführung zurückziehen will, hat den Absprung, wie er selbst sagt, „leider noch nicht geschafft“. Gerade hat er seinen Vertrag um drei Jahre verlängert. „Offenbar fehlen mir die Alternativen, was ich machen könnte“, sagt Bauer schmunzelnd. Seine neueste Idee zur Unternehmenssicherung: In nicht allzu ferner Zukunft soll ein Beirat gegründet werden, in dem Gesellschafter, Belegschaft sowie externe Berater vertreten sind. (tmü)

 

Quelle:

Torben Müller: Schritt nach China „absolut notwendig“. In: DIE RHEINPFALZ NR. 113, vom 17.05.2013

Pressespiegel 05/2013

'automation' | 05/2013

ORDNUNG MUSS SEIN

HANDARBEITSPLÄTZE

Zwei Neuheiten ergänzen das Arbeitsplatzsystem von MiniTec und optimieren so die manuelle Montage: Der KanTainer - ein Behälter für Montageteile - bietet alle Voraussetzungen, um das Lagern, Kommissionieren und die Montage einfacher und sicherer zu gestalten. Das Pick-by-Light-System Scan2Light ist eine wirtschaftliche Komplettlösung für effiziente Montagearbeiten und das schnelle Erkennen von Lagerorten.

Unternehmensmeldungen 05/2013

MiniTec in China

Unternehmensgründung April 2013

MiniTec Systems Technology (Taicang) Co. Ltd.


Die 100%ige Tochter von MiniTec wurde am 03. April 2013 in Taicang,
ca. 30 km von Shanghai entfernt, eröffnet. Mit dieser Niederlassung können wir für unsere zahlreichen Kunden, die bereits in China aktiv sind, den Service deutlich verbessern. Als General Manager konnten wir Herrn Dietmar Schenk gewinnen, der bereits seit 15 Jahren in China arbeitet. Herr Schenk ist gleichzeitig GM von MDT (Taicang). Dieses Unternehmen unter deutscher Führung ist seit Jahren erfolgreich im Bereich Fabrikautomatisierung tätig. MDT und MiniTec haben gemeinsam bereits größere Projekte bei renommierten Unternehmen in China durchgeführt.


Mit einem umfangreichen Lager in Taicang werden wir kürzeste Lieferzeiten garantieren können. Gleichzeitig wird Herr Patric Lorenz vom Stammhaus in Deutschland für kompetente Beratung und Koordination mit MiniTec Deutschland sowie MDT sorgen.


Ziel des neuen Unternehmens ist es, außer der Lieferung von Komponenten unseren Kunden die gleichen anspruchsvollen und bewährten Lösungen in den Bereichen Fabrikautomatisierung, Materialhandling, Workplace-Design und Fördertechnik in China zu bieten wie in allen anderen MiniTec-Werken.


Wir danken MDT, Herrn Schenk und insbesondere Krost Consulting (Taicang) für die Unterstützung bei der Gründung unseres neuen Unternehmens.

 

Pressespiegel 04/2013

'FEUERWEHR' | 04/2013

Alles an seinem Platz

Baukastensysteme eignen sich perfekt für den Fahrzeugausbau.

Flexibilität ist gefragt, wenn es um den Ausbau von Sonderfahrzeugen geht. Die Anforderungen an die verschiedensten Sonderfahrzeuge und Spezialausbauten, vom Rettungsdienstfahrzeug bis zu Vorausrüstfahrzeug, könnten kaum unterschiedlicher sein. Baukastensysteme wie z.B. das von MiniTec aus Schönenberg-Kübelberg können hier Abhilfe schaffen. Mit ihrer Hilfe lassen sich einfach und schnell Fahrzeuge auf ihr spezielles Einsatzgebiet ausstatten.

 

Quelle:

Wolfgang Huss, Christoph Huss (Hrsg.): Alles an seinem Platz. In: FEUERWEHR Retten•Löschen•Bergen, 63. Jahrgang 2013, Nr. 4, Seiten 48,49.

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  • MiniTec GmbH & Co. KG
    MiniTec Allee 1
    66901 Schönenberg-Kbg.
    Tel. 0 63 73 - 81 27 - 0
    Fax 0 63 73 - 81 27 - 20

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